Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule

Online-Vorträge - Gesamtübersicht

Weitere Details zu unseren derzeitigen Online-Vorträgen

Online-Vortrag: Gibt es Gott und wenn ja, warum lässt er Unschuldige sterben? VU1080101 Mittwoch 25.03.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
Die Theodizee Frage aus philosophischer Perspektive
Ist die Corona-Epidemie ein (weiterer) Beweis dafür, dass kein Gott existiert? Was könnte ein angeblich allmächtiges und moralisch vollkommenes Wesen mit solchen Katastrophen bezwecken? Sind sie das unvermeidliche Nebenprodukt einer an sich guten Schöpfung? Eine Strafe? Sollen sie Menschen eine Gelegenheit bieten, sich zu bewähren? Steckt ein bestimmter Plan dahinter, dass es manche Personen härter trifft als andere? Oder ist das Zufall?
Viele Theologen halten es für moralisch vermessen oder gar unanständig, solche Fragen überhaupt zu stellen. Doch wie können wir ohne den Versuch einer Antwort am Bild eines liebenden Gottes festhalten? Handelt es sich bei dem genannten Bild am Ende nur um eine mehr oder weniger tröstliche Fiktion?
Andere religiöse Autoren verabschieden sich angesichts des geschilderten, sog. Theodizee-Problems von der Vorstellung eines im herkömmlichen Sinne allmächtigen Gottes. Laut ihnen KANN Gott dem Corona-Virus keinen Einhalt gebieten. Doch lässt sich auf einen derart schwachen Gott noch hoffen? Kann er den Tod überwinden, Gerechtigkeit herstellen, uns erlösen?
Christian Weidemann war u.a. Universitätsassistent am Institut für Christliche Philosophie Innsbruck, Mitarbeiter am Zentrum für Wissenschaftstheorie Münster, am Kirchenhistorischen Seminar der ev.-theol. Fakultät Münster, sowie am Lehrstuhl für Philosophisch-Theologische Grenzfragen der kath.-theol. Fakultät Bochum. Er hat Aufsätze zur Wissenschaftstheorie (v.a. Kosmologie und Evolutionsbiologie), Religionsphilosophie, Handlungstheorie und Ethik veröffentlicht. Seine Dissertation Die Unverzichtbarkeit natürlicher Theologie (2007) wurde mit dem Karl Alber Preis ausgezeichnet.
 



Online-Vortrag: Wie sollen wir handeln? Eine Einführung in die Ethik VU1080102 Samstag 28.03.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
Der Umgang mit der Verbreitung des Corona-Virus lässt sich mit gewohnten Maßstäben kaum noch bewerten. Anerkannte Prinzipien, mit denen wir in den verschiedenen Bereichen des Alltags problemlos ethische Fragestellungen beantworten können, helfen kaum noch weiter. Gibt es hinter diesen vertrauten Prinzipien noch allgemeinere Maßstäbe, die unser Handeln bewerten können? Der Vortrag erörtert verschiedene Antworten auf die Frage, was eine richtige Handlung ausmacht.
Dr. Matthias Hoesch lehrt Praktische Philosophie an der Universität Münster. Am Exzellenzcluster Religion und Politik in Münster leitet er ein Forschungsprojekt zur Migrationsethik.
 



Online-Vortrag: Wie gefährlich ist Corona für die Wirtschaft? VU1000120 Sonntag 29.03.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
Viele Geschäfte und Restaurants müssen schließen, bei Konzernen steht die Produktion still und Selbständige stehen kurz vor dem Ruin. Gleichzeitig suchen Supermarktfilialen und Online-Händler händeringend nach neuen Mitarbeitern. Die Folgen des Corona-Virus für die Wirtschaft sind gigantisch. Die aktuelle Situation zwingt die Politik dazu, Entscheidungen im Rekordtempo zu treffen und schnelle Hilfsmaßnahmen zuzusichern. Ein Überblick, wer die vielen Verlieren und wenigen Gewinner der Corona-Krise sind, wie sich Verbraucher derzeit verhalten sollten – und wie das Virus unsere Arbeitswelt dauerhaft verändern könnte.
Felicitas Wilke ist freie Journalistin und arbeitet unter anderem für das Wirtschaftsressort der Süddeutschen Zeitung, für ZEIT ONLINE und die Wirtschaftswoche. Sie hat BWL studiert und anschließend die Deutsche Journalistenschule in München besucht.
 



Online-Vortrag: Faszination Sport VU1000108 Mittwoch 01.04.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
Eine kulturwissenschaftliche Betrachtung aus nicht nur männlicher Perspektive
Worin besteht die Faszination des Sports? Ist es die extreme körperliche Leistung, der spannenden Wettbewerb oder gar die Sehnsucht nach Schönheit und Vollendung, die uns zu Bewunderern von Ausnahmesportlern macht? Ist das Sport-Sehen vielleicht sogar eine Sucht?
Hans Ulrich Gumbrecht erhielt mit 26 Jahren eine Professur an der Universität Siegen. Seit 1989 ist er Professor für Literaturwissenschaften an der Universität Stanford. Seine Werke wurden in 20 Sprachen übersetzt...
 



Online-Vortrag: Künstliche Intelligenz: Fakten - Chancen - Risiken? VU1000109 Mittwoch 22.04.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
Künstliche Intelligenz ist nicht länger nur eine akademische Disziplin. Seit Produkte der KI-Forschung marktfähig geworden sind, seit Computer immer leistungsfähiger werden und immer größere Mengen an Daten zur Verfügung stehen, beginnen intelligent genannten Algorithmen immer mehr Bereiche unseres Lebens zu verändern.
Nie zuvor haben so viele Menschen zu Künstlicher Intelligenz geforscht, nie zuvor wurde so viel Geld in ihre Entwicklung investiert: nicht mehr nur von Universitäten und dem Militär, sondern auch von Unternehmen. Und wir sind hin- und hergerissen zwischen Verheißungen, die von autonomen Fahrzeugen über Roboterbutler bis zur individualisierten Medizin reichen, und Schreckszenarien von Manipulationen und Fakes über den Überwachungsstaat bis zur Machtübernahme der Maschinen.
Der Vortrag versucht zuerst zu klären, warum diese Technologie uns zugleich so verwirrt und so fasziniert. Er skizziert die Geschichte der KI, die Versuche, das Unternehmen zu definieren, und die drei wichtigsten Ziele: die Suche nach intelligenten Lösungen für konkrete Probleme, etwa Übersetzungssystemen; den Versuch, durch Nachbauen intelligentes Verhalten von Tieren und Menschen besser zu verstehen; und das besonders ambitionierte Projekt, eine allgemeine künstliche Intelligenz, auch Human Level Intelligence oder Starke KI genannt, zu schaffen.
Der Vortrag skizziert die klassische Künstliche Intelligenz und das maschinelle Lernen, insbesondere das Deep Learning, dem wir den aktuellen Boom der KI verdanken, samt seinen Vor- und Nachteilen. Schließlich wird es um neuere Projekte gehen, in denen sich Forscher für die Weiterentwicklung der KI wieder stärker am Menschen, d.h. an Erkenntnissen der Neuro- und Kognitionswissenschaften über das Funktionieren der menschlichen Intelligenz, orientieren.
Manuela Lenzen hat an der Universität Bielefeld in Philosophie promoviert und schreibt als freie Wissenschaftsjournalistin und Sachbuchautorin vor allem Themen aus den Bereichen Kognitionsfors




Online-Vortrag: Kein Ende der Gewalt? - Friedensethik im 21. Jahrhundert VU1000110 Dienstag 28.04.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
In der Friedensethik vollzog sich in den vergangenen Jahrzehnten ein Paradigmenwechsel: Im Mittelpunkt steht nicht mehr die Frage, unter welchen Bedingungen die Anwendung militärischer Gewalt gerechtfertigt sein kann, sondern welche Wege zum Frieden führen. Der Vortrag analysiert die Kriegserfahrungen und Friedenshoffnungen der Menschen von der Antike bis zur Gegenwart. Er verfolgt die Entwicklung der Lehre vom gerechten Krieg und skizziert die Herausforderungen einer Friedensethik für das 21. Jahrhundert. Dabei zeigen sich auch im Konzept des gerechten Friedens Spannungen und Widersprüche. Das Ziel der angestrebten Gewaltfreiheit gerät mit der Schutzverantwortung für Menschen in Not in Konflikt. Der Vortrag analysiert dieses ethische Dilemma und zeigt konstruktive Wege zu seiner Überwindung.

Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff zählt zu den führenden katholischen Theologen. Er ist Professor für Moraltheologie an der Universität Freiburg und ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und des Deutschen Ethikrates.



(Online-)Vortrag: Presse-/Meinungsfreiheit: Aktuelle Entwicklungen und Tendenzen VU1000117 Montag 04.05.2020, 18:30 - 20:30 Uhr
Mit dem Internationalen Tag der Pressefreiheit wird jährlich am 3. Mai auf Verletzungen der Pressefreiheit sowie auf die grundlegende Bedeutung freier Berichterstattung für die Existenz von Demokratien aufmerksam gemacht. Zu diesem Anlass veröffentlicht die Organisation Reporter ohne Grenzen jährlich eine Rangliste der Pressefreiheit. Der Vortrag wirft einen Blick auf die Lage der Presse- und Meinungsfreiheit weltweit. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf aktuellen Entwicklungen in Deutschland.
"Rechtspopulistische Regierungen schränken die Pressefreiheit ein - und das auch in Ländern Europas. Verbale, aber auch tätliche Angriffe nehmen zu, und in manchen Ländern ist es lebensgefährlich, als Journalist zu arbeiten. Doch auch in Deutschland sind in den letzten Jahren Gesetze verabschiedet worden, welche die Presse- und Meinungsfreiheit bedrohen und gleichzeitig eine gefährliche Inspiration für autoritäre Herrscher weltweit sein könnten" - so Reporter ohne Grenzen.
Doch auch kontroverse Fragen sollen nicht gescheut werden: Ist etwas dran am Vorwurf der Lügenpresse? Verrohen durch die sozialen Netzwerke die Sitten immer mehr? Wie weit geht Meinungsfreiheit - müssen Lügen und Hetze toleriert werden? Kann es gerechtfertigt sein, im Nahmen der liberalen Demokratie die Meinungsfreiheit einzuschränken?
Und schließlich: es herrscht Meinungsfreiheit - es kann und soll diskutiert werden!
L Markus Weber
 



Online-Vortrag: Auf der Suche nach Eindeutigkeit: Wie die Flucht vor Ambiguität Gesellschaft und Kultur verändern VU1000111 Donnerstag 07.05.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
Während die Welt immer komplexer wird, ist gleichzeitig - nicht nur in westlichen Gesellschaften - ein Rückgang an Ambiguitätstoleranz festzustellen. Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, ist offensichtlich weltweit im Schwinden begriffen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft, etwa auf die Akzeptanz von Demokratie, sondern auch auf jene Bereiche der Kultur, die auf Ambiguitätstoleranz angewiesen sind, ja dazu beitragen könnten diese in der Gesellschaft zu stärken wie Theater, Kunst und Musik. Auch ein auf möglichst schnelle und effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt immer weniger Raum für spielerische Kreativität.

Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient erschienen.
 



Online-Vortrag: Gerd Müller oder wie das große Geld in den Fußball kam VU1000112 Montag 18.05.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
Sie nannten ihn das achte Fußball-Weltwunder - und meinten damit Gerd Müller, der als Torjäger noch heute alle Rekorde hält. Wer war dieser Mann, der vom Provinzkicker aus ärmlichsten Verhältnissen zum Weltstar aufstieg, reich wurde und dann nach einem Ausflug in das Fußballentwicklungsland Amerika alkoholsüchtig in der Gosse landete?
Der Historiker Hans Woller schildert in diesem Vortrag die Etappen dieser ungewöhnlichen Karriere - aus kritischer Distanz und zugleich voller Empathie. Die Geschichte des FC Bayern München ist dabei stets präsent. Müllers Verein etablierte sich in den 1960er und 1970er Jahren an der Spitze des europäischen Fußballs, bewegte sich aber immer am Rande des finanziellen Ruins. Wie die Insolvenz abgewendet werden konnte, welche zwielichtige Rolle dabei die bayerische Staatsregierung und die CSU spielten und in welchem Maße Superstars wie Müller oder Beckenbauer von diesen Machenschaften profitierten, ist bisher noch nie so eindringlich dargestellt worden. Fußballgeschichte wird hier zur Zeitgeschichte, die damit eine neue wissenschaftliche Dimension gewinnt.
Der Referent war bis zu seiner Pensionierung als Chefredakteur am Institut für Zeitgeschichte in München. Er gilt als einer der besten Kenner der jüngeren italienischen Geschichte.
 



Online-Vortrag: Brasilien: Die Zerstörung der Demokratie unter Jair Bolsonaro VU1000113 Mittwoch 27.05.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
Von 1964 bis 1985 regierten Diktatoren den größten lateinamerikanischen Staat. Auch in den Jahrzehnten davor hatte es Phasen der Diktatur gegeben. Mit der Verfassung von 1988 schien die Gefahr systematischer staatlicher Willkür gebannt und der Wille zu einer transparenten demokratischen Kultur besiegelt zu sein. Die Regierungen von Luiz Inácio Lula da Silva und Dilma Rousseff brachten Brasilien internationale Wertschätzung ein: durch ihre Sozialpolitik und ihr Bemühen, Rassismus und und Diskriminierung - das Erbe der ehemals größten Sklavenhaltergesellschaft auf dem amerikanischen Kontinent - zu überwinden.
Mit der Wahl von Jair Messias Bolsonaro zum Präsidenten Brasiliens wird das Land um Jahrzehnte zurückgeworfen, werden politische Errungenschaften zerstört. Wie ist der Wahlerfolg Bolsonaros zu begründen? Welche Gefahren birgt seine Politik für die Zukunft Brasiliens?

Ursula Prutsch ist Professorin am Amerika-Institut der LMU München. Sie unterrichtet US-amerikanische und lateinamerikanische Geschichte. Sie schrieb unter anderem (mit Enrique Rodrigues-Moura) eine Kulturgeschichte Brasiliens (2013), eine Biographie über Eva Perón (2015) und ein Buch zu Populismus in den USA und Lateinamerika (2019).
 



Online-Vortrag: Herrschaft der Dinge - Eine neue Geschichte des Konsums VU1000114 Dienstag 02.06.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
Was wir konsumieren ist zu einem bestimmenden Aspekt des modernen Lebens geworden. Wir definieren uns über unseren Besitz, und der immer üppigere Lebensstil hat enorme Folgen für die Erde. Wie kam es dazu, dass wir heute mit einer derart großen Menge an Dingen leben, und wie hat das den Lauf der Geschichte verändert?
Frank Trentmann, Historiker am Birkbeck College der Universität London, erzählt in Herrschaft der Dinge erstmals umfassend die faszinierende Geschichte des Konsums. Von der italienischen Renaissance bis hin zur globalisierten Wirtschaft der Gegenwart entwirft er eine weltumspannende Alltags- und Wirtschaftsgeschichte, die eine Fülle von Wissen bietet, den Blick aber ebenso auf die Herausforderungen der Zukunft lenkt angesichts von Überfluss, Klimawandel und Turbokapitalismus. Im Vortrag und der danach folgenden Diskussion werden konventionelle Sichtweisen von Shopping hinterfragt und der Blick auf die Rolle des Staates und die der Zivilgesellschaft für den Aufstieg der Konsumenten und unsere heutigen Lebensweisen gerichtet. Eine Geschichte des Konsums liefert einen unverzichtbaren Beitrag zu den wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Debatten unserer Zeit.

Frank Trentmann ist Professor für Geschichte am Birkbeck College der Universität London. Er studierte und promovierte an der Harvard University und lehrte anschließend in Princeton. 2017 erhielt er von der Alexander von Humboldt-Stiftung den Humboldt-Forschungspreis.
 



Online-Vortrag: Der Code der Macht: Wer beherrscht den digitalen Raum? VU1000115 Donnerstag 25.06.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
vhs.wissen live ist eine Kursreihe von interessanten Vorträgen, die ausschließlich aus dem Internet gestreamt werden. Das Angebot ist kostenfrei und Sie können einfach zu Hause am Vortrag teilnehmen. Eine genaue Anleitung wird Ihnen nach Anmeldung zur Verfügung gestellt.

Vom utopischen Gründergeist der frühen Entwicklungsjahre des Internets – als Ort des freien Wissens und der Unabhängigkeit - ist nicht mehr viel übrig. Regierungen zensieren das Netz und errichten elektronische Sperrzäune, Geheimdienste saugen gemeinsam mit Tech-Giganten private Nutzerdaten ab, Troll-Fabriken verbreiten Fake-News und torpedieren ganze Wahlkämpfe. Das Internet, so der bittere Befund, ist kaputt. Und niemand hat eine Strategie, wie man es reparieren kann. Viel schlimmer: Mit Sensoren, Kameras und Mikrofonen bauen wir unser eigenes Datengefängnis, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Tech-Konzerne wie Apple, Amazon und Google ließen Vertragsarbeiter reihenweise Audio-Mitschnitte ihrer Nutzer auswerten: Patientengespräche, Drogengeschäfte, Sex - minutiös wurde das Leben der Anderen protokolliert. Ist es mit der Privatsphäre endgültig vorbei?
Der Journalist und Buchautor Adrian Lobe analysiert in seinem Vortrag diese tektonischen Machtverschiebungen in der digitalen Gesellschaft, er erklärt die Fallstricke smarter Gadgets, die nicht die digitalen Diener sind, als die sie vermarktet werden, und er zeigt Lösungen auf, wie man sich aus dem Klammergriff der Datenkraken befreien kann.

Adrian Lobe studierte in Tübingen, Paris und Heidelberg Politik- und Rechtswissenschaft und arbeitet für verschiedene Zeitungen im deutschsprachigen Raum. 2016 wurde er mit dem Preis des Forschungsnetzwerks Surveillance Studies ausgezeichnet, 2017 erhielt er den ersten Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz.


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